(k)ein Badespaß

Mein Kleiner kann Baden irgendwie nicht leiden Am Anfang war er nur in einer Babywanne. Da hat er geschimpft. Also bin ich schnell dazu übergegangen, mit ihm in die große Wanne zu gehen. Hier schimpft er zwar nicht mehr, aber Spaß hat er auch nicht. Als wenn er der ganzen Sache nicht traut. Oder mir nicht. Keine Ahnung. Das macht mich irgendwie traurig. Ich fände es schön, wenn er gern plantschen würde. Noch schlimmer ist nur das danach. Der Papa kommt mit dem Handtuch und nimmt ihn mit zum Abtrocknen und Anziehen, damit ich noch Baden kann. Und dann heult der Kleine was zusammen, jedesmal. Wir wissen auch nicht warum. Ist sicher für den Papa auch nicht schön. Tut mir jedes Mal auch leid. Gleichzeitig freue ich mich über die Unterstützung und das ich einmal die Woche ausgiebig baden darf. Auch wenn ich es nicht richtig genießen kann, wenn mein Sohn nebenan so weint. Ich hoffe nur, er mag das irgendwann

25.1.15 21:18, kommentieren

Krankenhaustrauma

Neulich Nacht lag ich eine Runde wach. Wer weiß warum...Und wenn ich so da liege und nichts machen kann - bin ja ans Kind gebunden - fange ich an, nachzudenken. Und irgendwann trieben mich meine Gedanken zu der Zeit im Krankenhaus. Ich hatte zunächst eine wunderschöne Hausgeburt. Leider mussten wir 3 Tage später ins Krankenhaus. Er kam fast 3 Wochen zu früh, hatte Probleme mit dem Trinken bzw. wach bleiben und bei mir setzte die Milch einfach nicht ein, wodurch der kleine Mann zu viel an Gewicht verlor Und wie ich an diese schreckliche Zeit dachte, kamen mir die Tränen. Es war nicht schrecklich, dass er abgenommen hatte, klar, das ist schlimm, aber dagegen kann man ja was tun. Schrecklich war, wie ich behandelt wurde. In dieser Woche habe ich so viel geheult. Das alles scheint noch so traumatisch, egal wie sehr ich versuche, nicht daran zu denken. Hab schon überlegt mir Hilfe zu holen. Ich will das hinter mir lassen und verarbeiten. Frau war dort Mensch 2. Klasse oder 3. Und ich war nicht die Einzige, der es so ging. Es fing an, dass die meine Hebamme nicht mochten. Das ich eine Hausgeburt hatte stieß auf Unverständnis... >>da müsste ich mich ja nicht wundern, dass ich ins Krankenhaus muss<< und das ich keine mcp-Tropfen wollte, war wohl der Gipfel. Das wurde mir regelrecht vorgeworfen, ich hab's noch im Ohr. Schnippisch sagte eine Schwester "naja sie wollen ja keine mcp-Tropfen"... Wer es nicht weiß: das sind Tropfen gegen Erbrechen, die als Nebenwirkung Milcheinschuss haben KÖNNEN. Das Zeug geht in die Milch und kann zu Schäden bei Mutter und Kind führen. Nein danke. Ich fühlte mich auch immer unter extremen Druck, alle 3 Stunden stillen... Und wenn er zu wenig trank zufüttern. Und wehe man sagt, dass es doch erstmal mit der eigenen mühevoll abgepumpten Milch nachgefüttert werden soll. Ich hab so geheult als er rein musste. Ich wollte mit in den Inkubator kriechen. Da wurde ich auch schief angeguckt. In der letzten Nacht dort bekam ich ihn mit ins Zimmer. Ich nahm ihn natürlich mit ins Bett. Hab kaum geschlafen. Und als die Schwester rein kam, war ich froh, dass ich wach war. Die hätte bestimmt einen Aufstand gemacht. Ich wurde auch über die Gefahren belehrt, beim Entlassungsgespräch, die im Elternbett lauern. Wäre ich "damals" doch nur so belesen wie jetzt. Denen hätte ich was gehustet. Aber über Studien schrieb ich ja schon

19.1.15 20:12, kommentieren